BESCHREIBUNG

„…Steigt mit mir hinauf auf einen unserer Berge, sei es auf den Fichtelberg, den Keilberg oder Auersberg! Wandert einmal durch unsere Erzgebirgstäler entlang der Flöha oder Zschopau! Verweilt an den Stätten des Bergbaus in Freiberg, Annaberg oder Schneeberg! Beehrt die stolzen Burgen und Schlösser in Lichtenwalde, Augustusburg und Scharfenstein mit Eurem Besuche!

Laßt Euch verzaubern von den unzähligen Engeln, Bergmännern, Blumenkindern, Räuchermännchen und Nussknackern, die es in unserem Landstrich gibt. Lauscht der Geschichte und den Geschichten, lernt die jahrhundertealten Bräuche und Traditionen kennen und überseht das Moderne nicht…“

Mit diesen Worten, wie aus einem alten Reiseführer, möchte ich Sie im Erzgebirge herzlich willkommen heißen. Möchten Sie Landschaft, Natur, Geschichte, Kultur und natürlich auch die Geschichten am Wegesrand hier aus unserer Region kennenlernen? Dann gehen Sie mit mir auf Entdeckungsreise, z. b. bei thematischen Gästeführungen im sächsischen und speziell im böhmischen Erzgebirge. Des weiteren begleite ich Sie gern im Reisebus auf Rundfahrten zwischen dem Spielzeugwinkel um Seiffen und der heimlichen „Erzgebirgshauptstadt“ Annaberg-Buchholz.
Aktuelle Termine für geführte Wanderungen finden Sie auf meiner Webseite www.Gästeführer-im-Erzgebirge.de.  Alle dort aufgeführten Touren sind auch individuell möglich. Bitte fragen Sie nach.

NEUIGKEITEN

26.03.2017

Wider die gestrige wunderbare Freiberger Eierschecke vom Cafe Hartmann, unternahmen wir heute einen Waldgang durch den Röthenbacher Wald.

Entlang des Borstendorfer Waldpfades gelangten wir zu zwei kleinen Talsperren, die den Röthen- bzw. Rainbach anstauen und mit der Saidenbachtalsperre in Verbindung stehen. Der Verfall der Anlagen macht es deutlich, sie dienen nicht mehr der Trinkwasserspeicherung.

Schautafeln am Weg bieten allerlei Wissenswertes zum Wald, das ist nicht nur für die Kinder interessant. Ein schöner Spaziergang in der erwachenden Natur.
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Wider die gestrige wunderbare Freiberger Eierschecke vom Cafe Hartmann, unternahmen wir heute einen Waldgang durch den Röthenbacher Wald. 

Entlang des Borstendorfer Waldpfades gelangten wir zu zwei kleinen Talsperren, die den Röthen- bzw. Rainbach anstauen und mit der Saidenbachtalsperre in Verbindung stehen. Der Verfall der Anlagen macht es deutlich, sie dienen nicht mehr der Trinkwasserspeicherung. 

Schautafeln am Weg bieten allerlei Wissenswertes zum Wald, das ist nicht nur für die Kinder interessant. Ein schöner Spaziergang in der erwachenden Natur.

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Eines meiner liebsten Fotomotive: Alte Brechstube bei Friedebach im Vorfrühling.

12.03.2017

Den vielgepriesenen, frühlingshaften Sonntag wollten wir heute unbedingt für einen kleinen Ausflug nutzen. Im letzten Jahr wanderten wir schon einmal um Sadisdorf im Osterzgebirge und haben in Naundorf, Otto's Eck leider keinerlei Beachtung geschenkt. Das wollten wir heute ändern.

Die Sonne schien verheißungsvoll, Mütze und Handschuhe zu Hause gelassen, wir sind ja im Frühling unterwegs. Recht rauh blies der Wind beim Rundgang durch den schönen Park, den Eduard Otto 1860 bis 1870 anlegte. Riesenhaft und grau säumten die alten Buchen unseren Weg. Grün verwittert eine alte Skulptur, kopflos, und auch die Sandsteinsockel verraten ihre Geschichte nicht. Selbst dem Heimatverein Naundorf, der die Anlage 2001 wiedererrichtet hat und gut in Schuss hält, ist nicht bekannt, was sich auf den Sockeln einst befunden hat. Von Otto's Eck, 1867 im maurischen Stil errichtet, bietet sich ein schöner Blick, auch wenn der Aussichtsturm erst im April öffnet. Bänke laden zum Verweilen ein, uns heute nicht, wurde der Wind doch stärker, die Sonne schien anderswo, als wir in Erwartung erster Schneeflocken die Kragen höher schlugen.

Traurig stimmt uns das alte Schloss. 1898 vom Lederfabrikanten Heinrich Oscar Bierling erworben, diente es zu DDR-Zeiten als Pflegeheim. Französische Investoren hofften auf einen ertragreichen Weiterverkauf, der sich wahrscheinlich nicht ergab und so verfällt das Objekt zusehends.

Wir spazierten am Kalkofen vorbei weiter zum Hirschturm, von Bierling 1909 zur Freude errichtet. Uns freute das auch, den Park besuchen wir sicher noch einmal, vielleicht im August, wenn der Heimatverein das alljährliche Parkfest ausrichtet.
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Den vielgepriesenen, frühlingshaften Sonntag wollten wir heute unbedingt für einen kleinen Ausflug nutzen. Im letzten Jahr wanderten wir schon einmal um Sadisdorf im Osterzgebirge und haben in Naundorf, Ottos Eck leider keinerlei Beachtung geschenkt. Das wollten wir heute ändern. 

Die Sonne schien verheißungsvoll, Mütze und Handschuhe zu Hause gelassen, wir sind ja im Frühling unterwegs. Recht rauh blies der Wind beim Rundgang durch den schönen Park, den Eduard Otto 1860 bis 1870 anlegte. Riesenhaft und grau säumten die alten Buchen unseren Weg. Grün verwittert eine alte Skulptur, kopflos, und auch die Sandsteinsockel verraten ihre Geschichte nicht. Selbst dem Heimatverein Naundorf, der die Anlage 2001 wiedererrichtet hat und gut in Schuss hält, ist nicht bekannt, was sich auf den Sockeln einst befunden hat. Von Ottos Eck, 1867 im maurischen Stil errichtet, bietet sich ein schöner Blick, auch wenn der Aussichtsturm erst im April öffnet. Bänke laden zum Verweilen ein, uns heute nicht, wurde der Wind doch stärker, die Sonne schien anderswo, als wir in Erwartung erster Schneeflocken die Kragen höher schlugen.

Traurig stimmt uns das alte Schloss. 1898 vom Lederfabrikanten Heinrich  Oscar Bierling erworben, diente es zu DDR-Zeiten als Pflegeheim. Französische Investoren hofften auf einen ertragreichen Weiterverkauf, der sich wahrscheinlich nicht ergab und so verfällt das Objekt zusehends. 

Wir spazierten am Kalkofen vorbei weiter zum Hirschturm, von Bierling 1909 zur Freude errichtet.  Uns freute das auch, den Park besuchen wir sicher noch einmal, vielleicht im August, wenn der Heimatverein das alljährliche Parkfest ausrichtet.

Branche
Tourismus

Adresse
Kühler Morgen 4
09579 Grünhainichen

Kontakt
gästeführer-im-erzgebirge.de

Soziale Medien
fuehrungen.carola.seiferth.bender.de