Premiere für den Augustusburger Musiksommer

Musik liegt in der Luft. Und da sie vom Schellenberg weht, hat sie gute Chancen weit hinaus zu klingen ins Land.

 

 

1. Augustusburger Musiksommer heißt die Zauberformel. Vom 25. Mai bis zum 3. August hält er an insgesamt zwölf Konzerttagen an verschiedensten Orten der Kleinstadt auf dem Schellenberg musikalische Leckerbissen parat. Dafür haben Stadt, Schloss und die Kirchgemeinde St. Petri mit ihrem jungen Kirchenmusiker Pascal Kaufmann gewissermaßen das Dirigat übernommen, nachdem bereits im Vorjahr kleine, feine Sommermusiken unter der Stabführung Kaufmanns immer sonnabends eine Vielzahl von Zuhörern in die Stadtkirche lockten. Eine gelungene Probe, die Mut machte, eine neue Partitur aufs Notenpult zu legen.

Nun also Premiere für den Musiksommer. Den Auftakt geben – in Kooperation mit dem Sächsischen Mozartfest 2019 – am 25. Mai unter der Überschrift „Bach – Concerto I“ um 15 und 17 Uhr zwei etwa halbstündige Konzerte in der Stadtkirche St. Petri. Auf dem Programm stehen Edvard Griegs Präludium aus der „Holberg-Suite“ für Streichorchester, Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie d-Moll für Klavier und Johann Sebastian Bachs Konzert Nr. VI F-Dur für Klavier, zwei Flöten und Streicher. Dessen Werke sind wie ein Leitmotiv des Festivals. Mitwirkende im Eröffnungskonzert sind Magdalena Roznicka und Jeremie Aubergel, Flöte, sowie Pascal Kaufmann am Klavier.

Von der Sachsenklinik in die Augustusburger Stadtkirche. Dieser Wechsel am Internationalen Kindertag dürfte vor allem den Jüngsten, aber sicher nicht nur denen, gefallen. Schauspieler Michael Trischan, bekannt als Hans-Peter Brenner in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“, mischt sich als Sprecher gemeinsam mit Pascal und dessen Bruder Markus Kaufmann am Klavier in den launigen„Karneval der Tiere“ des Franzosen Camille Saint-Saëns. Beginn wieder 15 und 17 Uhr.

Zu diesen Zeiten beginnen auch alle anderen kleinen Sonnabend-Konzerte des Augustusburger Musiksommers. Am 8. Juni gestaltet Pascal Kaufmann in der Stadtkirche ein Orgel-Rezital mit Franz Liszts Fantasie, Adagio und Fuge über den Choral „Ad nos, ad alutarem undam“.

 

 

Die Konzertpianistin Oksana Weingardt aus Kasachstan ist am 15. Juni wiederum in der Stadtkirche mit Bachs Klavierkonzert A-Dur für Klavier und Streicher sowie mit Klavierwerken Chopins zu Gast. „Rhapsody in Blue“ heißt es am 22. Juni in der Stadtkirche, wenn Markus Kaufmann am Klavier von Bachs „Italienischem Konzert“ den Bogen schlägt zu George Gershwins Welterfolg, eben jener „Rhapsody in Blue“. Der Juni klingt in der Schlosskirche aus mit Frauenkirchenorganist Samuel Kummer und wiederum Johann Sebastian Bach, darunter dessen Concerto E-Dur für Cembalo und Streicher.

Der Eintritt für diese Kurzkonzerte kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

Wer mehr über den 1. Augustusburger Musiksommer erfahren möchte: www.augustusburger-musiksommer.de

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Musik liegt in der Luft. Und da sie vom Schellenberg weht, hat sie gute Chancen weit hinaus zu klingen ins Land.

 

 

1. Augustusburger Musiksommer heißt die Zauberformel. Vom 25. Mai bis zum 3. August hält er an insgesamt zwölf Konzerttagen an verschiedensten Orten der Kleinstadt auf dem Schellenberg musikalische Leckerbissen parat. Dafür haben Stadt, Schloss und die Kirchgemeinde St. Petri mit ihrem jungen Kirchenmusiker Pascal Kaufmann gewissermaßen das Dirigat übernommen, nachdem bereits im Vorjahr kleine, feine Sommermusiken unter der Stabführung Kaufmanns immer sonnabends eine Vielzahl von Zuhörern in die Stadtkirche lockten. Eine gelungene Probe, die Mut machte, eine neue Partitur aufs Notenpult zu legen.

Nun also Premiere für den Musiksommer. Den Auftakt geben – in Kooperation mit dem Sächsischen Mozartfest 2019 – am 25. Mai unter der Überschrift „Bach – Concerto I“ um 15 und 17 Uhr zwei etwa halbstündige Konzerte in der Stadtkirche St. Petri. Auf dem Programm stehen Edvard Griegs Präludium aus der „Holberg-Suite“ für Streichorchester, Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie d-Moll für Klavier und Johann Sebastian Bachs Konzert Nr. VI F-Dur für Klavier, zwei Flöten und Streicher. Dessen Werke sind wie ein Leitmotiv des Festivals. Mitwirkende im Eröffnungskonzert sind Magdalena Roznicka und Jeremie Aubergel, Flöte, sowie Pascal Kaufmann am Klavier.

Von der Sachsenklinik in die Augustusburger Stadtkirche. Dieser Wechsel am Internationalen Kindertag dürfte vor allem den Jüngsten, aber sicher nicht nur denen, gefallen. Schauspieler Michael Trischan, bekannt als Hans-Peter Brenner in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“, mischt sich als Sprecher gemeinsam mit Pascal und dessen Bruder Markus Kaufmann am Klavier in den launigen„Karneval der Tiere“ des Franzosen Camille Saint-Saëns. Beginn wieder 15 und 17 Uhr.

Zu diesen Zeiten beginnen auch alle anderen kleinen Sonnabend-Konzerte des Augustusburger Musiksommers. Am 8. Juni gestaltet Pascal Kaufmann in der Stadtkirche ein Orgel-Rezital mit Franz Liszts Fantasie, Adagio und Fuge über den Choral „Ad nos, ad alutarem undam“.

 

 

Die Konzertpianistin Oksana Weingardt aus Kasachstan ist am 15. Juni wiederum in der Stadtkirche mit Bachs Klavierkonzert A-Dur für Klavier und Streicher sowie mit Klavierwerken Chopins zu Gast. „Rhapsody in Blue“ heißt es am 22. Juni in der Stadtkirche, wenn Markus Kaufmann am Klavier von Bachs „Italienischem Konzert“ den Bogen schlägt zu George Gershwins Welterfolg, eben jener „Rhapsody in Blue“. Der Juni klingt in der Schlosskirche aus mit Frauenkirchenorganist Samuel Kummer und wiederum Johann Sebastian Bach, darunter dessen Concerto E-Dur für Cembalo und Streicher.

Der Eintritt für diese Kurzkonzerte kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

Wer mehr über den 1. Augustusburger Musiksommer erfahren möchte: www.augustusburger-musiksommer.de

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