Findeisens Ölmühle Borstendorf

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Teil einer alten Postkarte

Seitenansicht der alten Ölmühle vor 1948. Im Anbau befand sich zunächst ein Wasserrad und später eine Turbine. Im Hintergrund sieht man die Scheune, welche als Lager für Flachs, Mohn und Sonnenblumen diente

 

Informationen über Lein (Flachs)

Lein oder auch Flachs genannt, wurde hierzulande häufig angebaut um Öl zu gewinnen aber auch um aus den Fasern Leinen zu weben. Man unterschied zwischen Ölleinen und Faserleinen. Der meist angebaute war der Faserleinen. (Bildquelle Landkind)
Man unterschied zwischen Ölleinen und Faserleinen. Der meist angebaute war der Faserleinen. Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen 3 Monate. Nach einer alten Bauernregel wurde am 100.Tag des Jahres ausgesät und 100 Tage später geerntet. Die beste Erntezeit ist September wenn die Samenkapseln anfangen sich gelb zu färben. (Bildquelle Landkind)

Bei beiden wurde der Flachs bzw. Lein mitsamt Wurzel ausgerauft.

Die ausgeraufen Pflanzen wurden zu 10er Bündeln zu Hocken oder Puppen zum Trocknen aufgestellt, damit man eine Vorstellung hatte wie groß die Ernte war. (Bildquelle Landkind)

Beim Riffeln wurde mittels Riffelkamm die Samenkapsel abgestreift.

Der Arbeitsprozeß in der Ölmühle Findeisen

Werner Findeisen auf dem Lagerboden

Es wurde Öl aus Raps, Flachs (Lein), Senf, Mohn und Sonnenblumen gewonnen

                                              Beim Seiher füllen

Beim Ölablaufen

Werner Findeisen beim Ölabfüllen in den 50er Jahren

Rosa Findeisen beim Abfüllen vom Öl in den 50er Jahren

Beim Seiher entleeren

Beim Zerkleinern der Ölkuchen

Annonce von 1953

Schnitzarbeiten von Jonas Findeisen. Wegweiser im Alter von 10 oder 11 Jahren und Trabant mit 14 Jahren, in der Kinderschnitzgruppe des Schnitzverein Borstendorf e.V. gefertigt.