Liebe Eltern und Nutzer des ÖPNV,
am gestrigen Tag wurde die offizielle Mitteilung von Verdi, sowie von den in unserem Gebiet zuständigen Regionalverkehren (RVE und Regiobus Mittelsachsen) zum erneuten Warnstreik veröffentlicht. Diesmal legen ÖPNV-Mitarbeiterinnen und ‑Mitarbeiter ihre Arbeit nieder, die dem Tarifvertrag des Arbeitgeberverbands Nahverkehr (AVN) Gruppe Sachsen unterliegen. Grund dafür sind die festgefahrenen Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den jeweiligen Verkehrsunternehmen. Die Gewerkschaft Verdi ruft für diese AVN-Gruppe bis zum Samstag in den Kreisen Zwickau, Erzgebirge, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, Bautzen und Görlitz sowie in den Städten Dresden und Chemnitz zu weiteren Streiks auf.
Ein derartiges Ausmaß der Arbeitsniederlegung im öffentlichen Personennahverkehr ist nur schwer nachzuvollziehen. Die vordergründig Leidtragenden dieser Einstellung des Schülerverkehres sowie des allgemeinen ÖPNV sind wieder einmal die ländlichen Regionen. Im Gegensatz zu vielen städtischen Bereichen sind unsere Schulkinder sowie unsere Senioren auf den täglichen Busverkehr angewiesen. In den ländlichen Räumen wurden bereits vor einigen Jahren (mit den damaligen Schließungen) die Weichen dafür gestellt, dass auch Grundschulen zum Teil sehr große Einzugsbereiche abdecken. Diese damit verbundenen Wege für unsere Kinder sind daher zwingend auf einen zuverlässigen Schülerverkehr angewiesen. Daher bitte ich die Verantwortlichen darum, dass diese Verhandlungen schnellstmöglich und in einem für alle Seiten finanzierbaren Rahmen abgeschlossen werden und die Bürgerinnen und Bürger unserer Region wieder auf einen verlässlichen ÖPNV zurückgreifen können.
Bis Freitag bedeutet dieser Streik nun zum wiederholten Male für viele Eltern, dass der Schulweg ihrer Kinder eigenständig organisiert und abgestimmt werden muss. Da in unseren ländlichen Regionen zudem der Arbeitsweg für viele Eltern länger und zeitaufwendiger ist, ist dies nicht immer einfach umzusetzen.
Hier kommen nun noch einige wichtige Infos vom RVE sowie von Regiobus Mittelsachsen:
Herzliche sowie hoffnungsvolle Grüße
Robert Arnold
Bürgermeister
Informationen zum Warnstreik vom RVE:
Die Gewerkschaft ver.di hat für den Zeitraum vom 15. April, Betriebsbeginn bis Freitag, den 17. April 2026 angekündigt die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH zu bestreiken.
Hiervon sind der Regional- und Stadtverkehr betroffen. Die SEV-Leistungen werden jedoch uneingeschränkt bedient.
Wir bitten unsere Fahrgäste, sich auf Fahrtausfälle einzurichten und vor Fahrtantritt über die Echtzeitauskunft zu informieren.
Die Echtzeitauskunft erreichen Sie über diesen Link: https://www.rve.de/fahrplan/echtzeit/
Zusätzlich finden Sie eine Übersicht zu den stattfindenden Fahrten an den einzelnen Fahrtagen unter den jeweiligen Links:
Stattfindenden Fahrten für Mittwoch, den 15.04.2026
Stattfindende Fahrten für Donnerstag, den 16.04.2026
Stattfindende Fahrten für Freitag, den 17.04.2026
Wir verurteilen als Verkehrsunternehmen die Streikmaßnahmen ausdrücklich, da die Auswirkungen in erster Linie unsere Fahrgäste, insbesondere im Schülerverkehr, treffen.
Ihre Regionalverkehr Erzgebirge GmbH.
Informationen zum Warnstreik von Regiobus Mittelsachsen:
Die Gewerkschaft ver.di hat vom 15.04. ab 3 Uhr bis 18.04.2026 3 Uhr angekündigt, die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH zu bestreiken. Betroffen sind alle Betriebshöfe der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH!
Wie ver.di mitgeteilt hat, werden von Mittwoch, dem 15.04.2026, 03:00 Uhr bis Samstag, den 18.04.2026, 03:00 Uhr alle Betriebshöfe der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH bestreikt. Das wird in den Bediengebieten großflächig zu Fahrtausfällen führen, auch bei der Schülerbeförderung. Alle Fahrten von Subunternehmen der Bediengebiete verkehren unverändert.
HIER finden Sie in Kürze eine Aufstellung der verkehrenden Fahrten:




